Aktuelles & Wissenswertes



Messepublikationen

Hier finden Sie das neu aufgelegte Messemagazin MUNIQUE sowie den SHOW GUIDE mit allen Informationen zur Messe und zu Kollektionsneuheiten zum kostenlosen Download. Zudem bietet der E-CATALOGUE weitere Produkt- und Kontaktinformationen aller Anbieter:

NEWS

Lesen Sie hier Neuigkeiten und Entwicklungen rund um die MUNICH FABRIC START.

VIEW eröffnet die Saison Spring/Summer 2014

Am 11. und 12. Dezember lädt sie die MUNICH FABRIC START Exhibitions zur exklusiven VIEW Premium Selection am Münchener Prinzregentenplatz ein. Dann eröffnet eine erlesener Kreis an Ausstellern die Saison Sommer 2014.

Die VIEW versteht sich als hochwertige Stoff- und Zutatenmesse, die deutlich vor der etablierten Textilmesse MUNICH FABRIC START und anderen europäischen Stoffmessen liegt. Als kleiner, feiner Branchentreff wendet sich die VIEW an Kreative und Einkäufer der Modeindustrie, die rechtzeitig über die neusten Trends und Entwicklungen informiert sein müssen oder möchten.

Auf der VIEW finden Sie ein Portfolio aus rund 100 modischen Premium-Kollektionen von trendigen Innovationen  bis zu edler Tuche, von Highend-Sportswear-Stoffen bis zu hochwertigen Basics. Dazu eine aussagekräfte Auswahl an Etiketten und Knöpfen.
Seien Sie bei der nächsten VIEW by MUNICH FABRIC START dabei, um die ersten Trends und Entwicklungen deutlich vor der offiziellen Messerunde im Februar in einer angenehmen Arbeitsatmosphäre in den stilvollen Altbau-Räumen des Prisco-Hauses zu sichten. Mehr Informationen finden Sie unter www.viewmunich.com

Messe trotzt mit Aussteller-Rekord und Optimismus der wirtschaftlichen Lage

Die 33. MUNICH FABRIC START ist erfolgreich zu Ende gegangen: 18.200 Besucher, und damit 3% mehr als in der Vorsaison, hatten trotz Flugstreik und der angespannten wirtschaftlichen Situation den Weg nach München gefunden.

Der Auslandsanteil liegt damit konstant bei 35 %. Auf Ausstellerseite konnte die MUNICH FABRIC START mit rund 860 Ausstellern sogar einen neuen Aussteller-Rekord verbuchen. „Wir haben bis jetzt, Gott sei Dank, keine Einbrüche. Von der schwierigen Lage zum Beispiel in Italien merken wir bislang so gut wie nichts“, sagt Messe-Chef Wolfgang Klinder. Dass die Messe von entspanntem Optimismus getragen wurde, verdankt sie abermals ihrem starken Heimatmarkt. So konnte die europäische Textilbranche wiederum größtenteils von der wirtschaftlichen Zugkraft des Landes profitieren. Weiter zum Erfolg beigetragen hat sicherlich das breite Spektrum an Kollektionen der marktstärksten Teilnehmer aus Europa, der Türkei und China.

 

Die Qualität des Sortiments und die Aufbereitung der neuen Trends in den Farb- und Trendforen lobten Aussteller wie Besucher gleichermaßen. „Für uns ist München der Kick-Off, hier können wir völlig unbelastet in die neue Saison gehen“, sagte Sonja Blömker von Comma. „Die neue Farbpalette und die Trends waren im Foyer-Bereich sehr schön aufgemacht.“ Einen starken Start hatte auch die neue kreativen Plattform Patternstudios, wo einem Atelier ähnlich erstmals Fashion Designs und Drucke gezeigt wurden: „Patternstudios wird gut angenommen. Viele sind von dem Angebot an Unikaten regelrecht begeistert“, erzählt Elisa Ostländer von Lica über ihre Messepremiere. Als Pluspunkt der Messe nannten viele Neuaussteller den großen Zugewinn an Kunden aus dem kaufkräftigen deutschsprachigen Raum. Auch das Konzept Ready Made Solutions (R.M.S dpt), das dieses Mal auf die gesamte Messe ausgeweitet wurde, hat überzeugt: „Die Besucher interessieren sich dafür und wissen mittlerweile auch Bescheid, was das bedeutet“, sagte Patrick Arce von Olinda.

 

  • Die positive Grundstimmung der Messe entlud sich am zweiten Messeabend schließlich in eine regelrechte Euphorie, als über 2000 Gäste in einem eigens aufgestellten Festzelt das legendäre MFS Oktoberfest feierten. Bei den Partykrachern von Wiesn-Band Gerry & Gary war plötzlich kein Halten mehr, und die Gäste feierten und tanzten ausgelassen auf den Tischen und Bänken.
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  • Lassen Sie die einmalige Oktoberfest-Stimmung noch einmal aufleben und besuchen Sie unsere Bildergalerie!
  • Sustainability Talk: "Sustainability as a Business Value"

    „Sustainability as a Business Value“ – das war das Diskussionsthema des „Sustainability Talks“ im WGSN Cinema in der BLUEZONE. Drei Branchenführer erzählten exemplarisch, wie sich nachhaltiges Wirtschaften auf den ökonomischen Erfolg ihrer Firma auswirkt.

  • Alberto Candiani vom gleichnamigen Jeanshersteller, Flavio Tonello von Tonello sowie  Roland Oberstein von  Teijin Shoji Europe GmbH standen Moderatorin Sandra Castañeda-Elena von Textile Exchange Rede und Antwort. „Wer nachhaltig wirtschaftet, legt den Grundstein für eine langfristige Gesundheit und den Fortbestand des Unternehmens“, darin waren sich alles drei Referenten einig, auch wenn die Wege zur Nachhaltigkeit sowie die einzelnen Schritte in der Umsetzung in den unterschiedlichen Branchen ganz anders aussehen, wie die Zuhörer erfahren konnten.
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  • Alberto Candiani: „Wir produzieren in Italien. Das ist bei uns die Basis des nachhaltigen Wirtschaftens. Denn Italien hat sehr strenge Auflagen, was Umweltschutz anbelangt. In erster Linie geht es um Wassereinsparung, was ja auch in wirtschaftlicher Hinsicht für ein Unternehmen von Vorteil ist, um langfristig Geld zu sparen. Nachhaltigkeit bedeutet für uns darüber hinaus aber auch, unseren Angestellten einen sicheren Arbeitsplatz in Italien zu bieten. Und schließlich geht es natürlich auch um nachhaltige Produkte. Dabei müssen wir aber weg von der reinen Diskussion um Organic Cotton. Denn neben der ganzen Rohstoffdiskussion geht es ja auch darum, die Produktionsprozesse zu überarbeiten und andere, umweltschonendere Technologien einzusetzen.“
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  • Flavio Tonello: „Als Produzent von Industrie-Waschmaschinen gelten unsere Bemühungen natürlich der Entwicklung ökologisch fortschrittlicher Waschtechniken, die mit weniger Wassereinsatz, weniger Energieverbrauch und letztlich auch mit weniger Chemikalien auskommen. Wir versuchen unseren Kunden dabei immer die Kosten vor Augen zu halten, die man für die Behandlung von einem Kilo Jeans benötigt. Denn das sind und bleiben die stetigen Produktionskosten. Die muss man den eventuell höheren Anschaffungskosten entgegensetzen. Deshalb ist die Investition in eine Tonello Maschine die beste Entscheidung.“
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  • Roland Oberstein. „Teijin produziert Chemikalien, und für die meisten Menschen geht Chemikalien und Nachhaltigkeit zunächst einmal nicht zusammen. In der Tat gibt es aber auch für Chemikalien einen Recycling-Prozess, nur folgt der ganz anderen Kriterien als etwa der von materiellen Gütern. Teijin hat bereits vor zehn Jahren mit dem so genannten Eco Cycle angefangen. Dabei geht es um die Wiederaufbereitung der Kleidung, und zwar rückwärts entlang der Produktionskette.“
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