Aktuelles & Wissenswertes



Messepublikationen

Hier finden Sie das neu aufgelegte Messemagazin MUNIQUE sowie den SHOW GUIDE mit allen Informationen zur Messe und zu Kollektionsneuheiten zum kostenlosen Download. Zudem bietet der E-CATALOGUE weitere Produkt- und Kontaktinformationen aller Anbieter:

NEWS

Lesen Sie hier Neuigkeiten und Entwicklungen rund um die MUNICH FABRIC START.

TW Talk „Sourcing 2.0 – Kreativität und Kostendruck“

Beim Roundtable von MUNICH FABRIC START und TextilWirtschaft diskutierte die Branche mit Chefredakteur Michael Werner am Mittwoch vor rund 80 Gästen im Kesselhaus über die brennenden Themen der Stoff- und Modebranche.

 Die Redner Karin Fechner (Viscotex), Arnold Voet (Nino), Matthias Rehbeck (JOOP!), Klaus-Dieter Schwerma (Bugatti) und Sonja Blömker (Comma) zeigten sich zunächst begeistert von der Stoffvielfalt. „Die neue Farbpalette, die auf der Messe im Eingangsbereich sehr schön aufbereitet wurde, ist beeindruckend. Auch im Bereich Double-Face und Strick haben wir schöne neue Impulse bekommen”, sagte Sonja Blömker von Comma. . „Ich bin froh, dass weiterhin Farbe gezeigt wird. In Deutschland geht das ja manchmal zu schnell, dass man von Themen ablässt, die erfolgreich sind“, sagte Matthias Rehbeck von Joop!. Leichtigkeit sei außerdem ein wichtiges Thema, das er auf der Messe gesucht und gefunden habe, so Klaus-Dieter Schwerma von Bugatti. Die Inspirationen und Eindrücke der Messe fließen in die Kollektionen für Herbst/Winter 2013/14, aber zum Teil auch noch in die Sommerkollektionen. Comma mit seinem 12-Monats-Rhythmus etwa kann nach der Messe in München noch vier Kollektionen beeinflussen. „Die Erkenntnisse aus dem Markt sind extrem wichtig für uns. Es geht immer mehr Richtung ready-to-wear“, sagte Sonja Blömker von Comma. „Der Kunde kauft nichts mehr auf Vorrat. Wir verschieben die winterlichen Themen weiter nach hinten“, bestätigte Klaus-Dieter Schwerma von Bugatti. Die Preisdiskussion rund um Rohstoffe  dagegen scheint sich beruhigt zu haben. Manchmal zu sehr, meinte Matthias Rehbeck von Joop!: „Die Preise werden jetzt unter den Teppich gekehrt. Manchmal findet man gar keine Preislisten auf den Ständen. Damit bin ich nicht einverstanden. Wir müssen darüber reden.“ Wichtig sei einfach ein reelles Preis-Leistungs-Verhältnis, meinte Karin Fechner von Viscotex: „Je mehr Marke, desto weniger Qualität wird manchmal geboten. Das ist eine traurige Entwicklung. Bei unbekannteren Designer-Labels ist das noch besser, die achten noch mehr auf Qualität.“

WGSNs Macro Trends for Autumn/Winter 2013/14

„Living Design“, „21st Century Romance“ und „Hacktivate“ sind die drei Hauptthemen für die Saison Herbst/Winter 2013/14, die Catherine Van Baal von der internationalen Trendagentur WGSN auf der MUNICH FABRIC START in München vorgestellt hat.

„Living Design“ vermischt menschliche Aspekte mit moderner Technologie. Daraus entstehen neue Silhouetten und Formen, cleane, skulpturale Teile, die aber immer auch weich und bequem sein müssen. Beim zweiten Thema „21st Century Romance“ geht es um atemberaubende Schönheit. Die Farben scheinen alten Ölgemälden entnommen zu sein. Historie und traditionelles Handwerk sind wichtige Schlagwörter. Reiche Bilder entstehen durch dekorative Ornamente und opulente Details. Gold spielt eine Hauptrolle inmitten dieses reichen, klassischen Themas. „Hacktivate“ umschreibt den modernen Do-it-yourself-Trend. Hier geht es um demokratisches Design, meist verspielt zusammengesetzt aus grafischen Mustern. Innerhalb dieses Rahmens kann es aber auch Richtung Sport-Glam gehen mit sehr futuristischen metallischen Oberflächen.

München wichtigster Messestandort für den deutschen Textilmarkt

Die Aussteller haben es auf der 33. MUNICH FABRIC START erneut bestätigt: Die Stoff- und Accessoires-Messe ist und bleibt mit ihrem strategisch frühen Termin die wichtigste Anlaufstelle für den deutschsprachigen Markt

„Viele unserer Kunden schließen mit München schon ihre ersten Ordertermine, daher ist der frühe Zeitpunkt der Messe für uns sehr wichtig. Paris ist uns zu spät, vor allem in dieser kurzen Saison“, erklärt etwa Carsten Bleimund vom Hemdenstoff-Hersteller Brennet. Dieser Heimvorteil hat auch zahlreiche Neuaussteller überzeugt, nach München zu kommen:  „Ich konnte auch schon einige neue deutsche Kunden gewinnen und bin daher mit meiner Messepremiere recht zufrieden“, sagt Elisa Ostländer von Lica Design Studio. „Somit ergänzt sich München für mich sehr gut mit Paris, wo ich hauptsächlich meine internationalen Kunden treffe.“ Elisa Ostländer ist eine von insgesamt 14 Anbietern individueller Fashion Designs, die im neu konzipierten Bereich Patternstudios erstmalig ausstellten. Die Attraktivität des deutschen Marktes spürt man indess bis nach Fernost: Auch der Asia Salon mit Anbietern aus dem asiatischen Raum hat in dieser Saison mit 15 % einen deutlichen Ausstellerzuwachs zu vermelden.

Video

background-image